Warum Standardsoftware irgendwann an ihre Grenzen kommt
Standardsoftware ist für den Durchschnitt gebaut. Sie deckt das ab, was in möglichst vielen Betrieben gleich läuft. Genau das, was Ihr Unternehmen ausmacht, kommt darin meist nicht vor. Also behilft man sich: eine Tabelle daneben, ein zusätzliches Feld, das eigentlich für etwas anderes gedacht war, eine Absprache, die nur zwei Leute kennen.
Eine Weile funktioniert das. Dann wächst die Firma, jemand geht in Rente, ein Auftrag fällt durchs Raster. Die Software zwingt Ihre Leute in Abläufe, die niemand so gewollt hat, und die Lizenzkosten steigen trotzdem jedes Jahr. Ab einem gewissen Punkt zahlen Sie dafür, dass Sie umständlicher arbeiten.
Individualsoftware dreht das um. Statt Ihre Prozesse an ein fremdes Programm anzupassen, bauen wir das Programm um Ihre Prozesse herum. Was Sie nicht brauchen, kommt gar nicht erst hinein. Was Sie täglich brauchen, liegt an erster Stelle.
Typische Anzeichen
Wann sich Eigenentwicklung nicht lohnt
Nicht jede Aufgabe braucht eigene Software. Wenn es für Ihren Anwendungsfall ein bewährtes Produkt gibt, das ohne Verrenkungen passt, sagen wir Ihnen das.
Oft ist die bessere Antwort auch eine Kombination: Standardsoftware für Buchhaltung und Lohn, dazu eine schlanke Eigenentwicklung für den Teil, der Ihr Geschäft ausmacht.
Was wir für Sie entwickeln
Warenwirtschaft und Lager
Bestände, Chargen, Seriennummern und Nachbestellung nach Ihren Regeln, nicht nach denen eines Standardprodukts.
Angebote und Auftragsabwicklung
Kalkulation, Angebot, Auftrag und Rechnung in einem Fluss, inklusive Ihrer Preislogik und Rabattstaffeln.
Prüf- und Dokumentationssysteme
Formulare, Prüfprotokolle und Abnahmen digital erfassen, auch offline auf dem Tablet vor Ort.
Kunden- und Projektverwaltung
Alle Vorgänge zu einem Kunden an einer Stelle, mit Rechten, Historie und Wiedervorlage.
Auswertungen und Kennzahlen
Berichte, die Ihre Fragen beantworten, statt Standarddiagramme, die niemand liest.
Ablösung gewachsener Insellösungen
Mehrere Access-Datenbanken, Tabellen und Tools schrittweise in ein System überführen.
Technik, die wir dafür einsetzen
Wir wählen die Technologie nach Aufgabe, nicht nach Vorliebe. Für Fachanwendungen mit vielen Daten greifen wir häufig zu Python oder C# im Zusammenspiel mit PostgreSQL. Wo eine Weboberfläche gebraucht wird, kommen React und TypeScript dazu. Der Betrieb läuft in der Regel über Docker, damit die Anwendung auf Ihrem Server genauso läuft wie bei uns im Test.
Anwendungslogik
Oberfläche
Daten
Betrieb
Von der ersten Idee bis zum laufenden Betrieb
Erstgespräch ohne Vorbereitung
Sie erzählen, wie bei Ihnen gearbeitet wird und was regelmäßig nervt. Wir stellen Rückfragen und sagen offen, ob wir der richtige Partner sind.
Analyse vor Ort
Wir sehen uns die bestehenden Systeme an und sprechen mit den Leuten, die täglich damit arbeiten. Oft finden sich dabei Anforderungen, die vorher niemand erwähnt hätte.
Konzept und Festpreisangebot
Sie bekommen eine verständliche Beschreibung dessen, was gebaut wird, mit Aufwand und Zeitrahmen. Erst danach entscheiden Sie.
Entwicklung in kurzen Etappen
Alle zwei bis drei Wochen sehen Sie eine lauffähige Version. So merken wir früh, wenn etwas anders gedacht war.
Test, Schulung, Übergabe
Gemeinsamer Abnahmetest mit echten Daten, Einweisung Ihrer Mitarbeitenden, Dokumentation und Quellcode gehen an Sie.
Betrieb und Weiterentwicklung
Auf Wunsch übernehmen wir Hosting, Updates und Erweiterungen. Auch Jahre später ist noch derselbe Ansprechpartner für Sie zuständig.
Was Ihnen eigene Software bringt
Kein Funktionsballast
Sie bezahlen nur, was Sie auch benutzen. Die Oberfläche bleibt übersichtlich, die Einarbeitung kurz.
Keine laufenden Lizenzkosten
Statt Gebühren pro Nutzer und Monat entsteht einmalig ein Entwicklungsaufwand, der Ihnen dauerhaft gehört.
Wächst mit dem Betrieb
Neue Anforderungen lassen sich ergänzen, ohne auf ein Herstellerupdate zu warten.
Sauberer Datenbestand
Eine Quelle statt fünf. Auswertungen stimmen, weil alle mit denselben Zahlen arbeiten.
Unabhängigkeit
Quellcode und Dokumentation liegen bei Ihnen. Sie sind nicht an einen Anbieter gebunden.
Wettbewerbsvorteil
Was Sie besser können als andere, bildet die Software ab. Ein Standardprodukt kann das nicht.
Häufige Fragen zu Individualsoftware
Das hängt vollständig vom Umfang ab. Ein abgegrenztes Werkzeug für eine bestimmte Aufgabe liegt deutlich niedriger als eine Fachanwendung, mit der zwanzig Leute täglich arbeiten. Nach dem Erstgespräch und einer kurzen Analyse nennen wir Ihnen eine belastbare Größenordnung, bevor Kosten entstehen.
Ein erster nutzbarer Stand steht oft nach vier bis acht Wochen. Der volle Funktionsumfang braucht je nach Projekt drei bis sechs Monate. Wir arbeiten bewusst in Etappen, damit Sie nicht erst am Ende sehen, was entstanden ist.
In der Regel ja. Wir haben Daten schon aus Access-Datenbanken, Excel-Tabellen, alten Warenwirtschaften und selbstgebauten Tools übernommen. Wichtig ist eine saubere Prüfung vorab, weil in gewachsenen Beständen fast immer Dubletten und Lücken stecken.
Sie behalten Quellcode, Datenbank und Dokumentation. Wir übergeben alles so, dass ein anderes Entwicklerteam weiterarbeiten kann. Eine Abhängigkeit von uns entsteht durch die Technik nicht.
Nein. Sie können die Anwendung im eigenen Netzwerk betreiben, in unserem Rechenzentrum in Deutschland oder bei einem Cloud-Anbieter Ihrer Wahl. Wenn Ihre Leute von unterwegs zugreifen sollen, sichern wir das über VPN oder eine geschützte Weboberfläche ab.
Wir bieten Wartungsvereinbarungen mit festen Reaktionszeiten an. Sie können sie abschließen, müssen es aber nicht. Auch ohne Vertrag erreichen Sie uns, dann eben nach Aufwand und Verfügbarkeit.
Beschreiben Sie uns Ihren Ablauf
Sie müssen kein Lastenheft mitbringen. Ein Gespräch darüber, wie bei Ihnen gearbeitet wird und wo es klemmt, reicht als Anfang völlig aus.
